NIGHT OUT – THE ORY BAR Part 2

Ende des letzten Jahres ereilte uns eine freudige Nachricht: Das Mandarin Oriental hat eine neue Bar eröffnet. Ein kurzer Check auf Instagram und wir waren schockverliebt. Die Ory Bar hatte sich so innhalb weniger Sekunden als Location für unsere nächste Girls Night qualifiziert. Hotel Bars scheinen endlich auch in Deutschland an Beachtung zu gewinnen und den Münchner Bars in Design und Qualität in nichts nachzustehen.

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Bekannte Barkeepergrößen wie Dietmar Petri und Lukas Motejzik stehen hier an den Shakern und sorgen für den richtigen Twist im Glas. Letzterer bewies sein Können bereits im „Herzog“ und Dietmar Petri kennen wir noch aus seiner Zeit hinter Schumanns Bar „Les Fleurs du Mals“. Einen damals von ihm gezauberten Cocktail mit Thymian und weißem Pfeffer habe ich bis heute nicht vergessen.

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Ein Seiteneingang links neben dem Hauptportal des Mandarin Oriental führt uns ans Ziel. Nachdem das erste Hindernis überwunden ist, das Öffnen der gold umrandeten Glastür ist schwerer als gedacht, befinden wir uns in einem Vorraum mit grünen Samtvorhängen. Der Raum dahinter zeigt: uns wurde nicht zu viel versprochen. Pakettboden in sattem Nussbraun, Samtsessel in zartem Beige und rote Sofas treffen auf petrolfarbene Wände und viel Gold. Im Zentrum des Raums, strahlend hell und mit noch mehr Gold – die Bar. Roséfarbene Designerleuchten in Form von Lampions und kleine Spots über den Tischen setzen Akzente in dem sonst dunklen Raum. Während sich die versteckten Ecken des Raumes hervorragend für erste Annäherungsversuche eignen, wollen wir direkt ins Geschehen und ergattern die zwei letzten freien Plätze an der Bar.

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Noch während wir unsere Beine ladylike sortieren, erscheint vor unseren Augen auch schon ein pinkfarbener Welcome Drink – mhm hier scheinen wir richtig zu sein. Beim ersten Blick in die Karte fallen wir in konzentriertes Schweigen, schließlich zeigt diese Lektüre schon einmal die Handschrift der Bar. Neben den Klassikern entdecken wir fantasievolle Neuinterpretationen – „Sallah Swizzle“, „Smokin´ Aces“ und „You, The Cat And Me“. Die Wahl fällt auf einen „Flying Carpet“, klingt vielversprechend, und einen klassischen Manhattan.

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Die Drinks sind, wie gewünscht „perfect“ und so verlassen wir uns bei der nächsten Runde blind auf das Können der Barkeeper. Unser Vertrauen wird belohnt. Die Drinks treffen unseren individuellen Geschmack, was natürlich nicht ganz einfach ist und umso mehr zeigt, dass die Bartender in der Ory Bar ihr Handwerk verstehen. Glückselig und ein bisschen wehmütig entscheiden wir uns gegen eine weitere Runde, immerhin ist es erst Mittwoch. Das Highlight des Abends kommt mit der Rechnung: je eine Kugel hausgemachtes Eis, serviert in einem Goldbecher mit Himbeere und Minzblatt.

Fazit des Abend: Großstadtfeeling in intimer Atmosphäre. Ein Interiordesign zum niederknien, erstklassige Drinks, toller Service und das Kokoseis – ein Traum.

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Fotos: Sophia

Text: Sintia und Sophia

 

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